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Kleiner Flirt oder schon Sexismus?

Im Alltagsverständnis wird sexuelle Belästigung oft mit physischer Gewalt gleichgesetzt. Sexuell übergriffiges und belästigendes Verhalten beginnt aber viel früher, auch wenn viele Formen sexuel­ler Belästigung im Alltag nicht strafbar sind. Vor allem verbale und non-verbale Belästigungen werden immer wieder verharmlost. Den Betroffe­nen wird unterstellt, dass sie überempfindlich auf einen Witz oder Flirtversuch reagieren. Ein Flirt zum Beispiel hat nichts mit sexueller Belästigung zu tun. Er ist auch am Arbeitsplatz nicht verboten. Aber: Flirts entstehen in beiderseitigem Einver­ständnis. Übergriffiges Verhalten geschieht ohne das Einverständnis der anderen Person. Das Verhalten ist damit grenzüberschreitend. Vor allem dann, wenn die betroffene Person Ableh­nung signalisiert oder durch das Verhalten gede­mütigt oder beschämt wird. Außerdem handelt es sich um eine sexuelle Belästigung, wenn z. B. einer Beschäftigten berufliche Nachteile angedroht werden, falls sie sexuelle Handlungen verweigert. Oder wenn beispielsweise einem Mitarbeiter be­rufliche Vorteile dafür versprochen werden, dass er sich auf sexuelle Handlungen einlässt.

Flirt = sexuelle Belästigung? Die Grenzen sind klar markiert!

  • Unerwünschtheit
  • Erniedrigung und Abwertung
  • Einseitigkeit
  • Grenzüberschreitung
  • Versprechen beruflicher Vorteile bei sexuel­lem Entgegenkommen
  • Androhen beruflicher Nachteile bei Verwei­gerung 

 

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Kostenlose telefonische Beratung von 8 bis 18 Uhr, in Krisensituationen rund um die Uhr
  • Zugang zu psychosozialer Beratung in der Nähe Ihres Wohnortes oder Arbeitsplatzes
  • Zusicherung absoluter Vertraulichkeit
  • Hilfe bei der Klärung alltagspraktischer Fragen

Unsere Berater/innen erreichen Sie kostenlos unter 0800 976 976 0